Meine „Big Five for Life“

„Alles zu erleben, was ich mir von meinem Leben wünsche, damit ich lebe, ohne im Nachhinein etwas zu bedauern.“

Romy Graske, 12.03.2021

M

… mit Menschen zusammenarbeiten und befreundet sein, die ein positives Mindset haben

Warum?

Die wichtigste Erkenntnis in meinem bisherigen Leben ist die, dass nichts größer ist, als der Einfluss der eigenen Gedanken auf das eigene Leben, auf beruflichen und persönlichen Erfolg. Was für mich jahrelang wie eine Platitude klang, ist heute eines der wichtigsten Grundsätze nach denen ich meinen Alltag ausrichte oder es (zumindest) immer wieder versuche: Eine positive Einstellung zu sämtlichen Herausforderungen, Aufgaben, begangenen Fehlern und Menschen.

Dicht gefolgt von der eigenen Einstellung ist das positive Mindset der Menschen im eigenen Umfeld, auf das eigene Leben, das eigene Tun, auf Möglichkeiten und Herausforderungen und in der Zusammenarbeit miteinander.

Ein positives Mindset, macht das Leben nicht nur leichter, sondern man erreicht viel eher seine Ziele, seine Wünsche, übersteht die Tiefen und genießt die kleinen Dinge im Alltag.

Ziel

Mein Ziel ist es deshalb dauerhaft nur mit Menschen zusammenzuarbeiten und mein Leben zu teilen, die freundlich, empathisch und motiviert sind, gemeinsam Projekte zu verwirklichen oder anders ausgedrückt: Menschen mit einem positiven Mindset.

Dazu zählt für mich auch, im Frieden mit der Familie, mit Freunden, Kollegen oder Wegbegleitern zu sein. Nicht um jeden Preis. Aber mein Ziel ist es, nur Menschen mit einem positiven Mindset einen Platz in meinem Leben einzuräumen.

U

… Unabhängigkeit und Freiheit in finanzieller, persönlicher und beruflicher Hinsicht dauerhaft erreichen

Warum?

Ich hatte das große Glück in meiner Kindheit zur Unabhängigkeit erzogen worden zu sein. Mir wurden immer sehr viele Freiheiten eingeräumt, sodass ich mir die Zeit und Ruhe nehmen konnte, herauszufinden, was meine Stärken und Schwächen sind und wo meine Leidenschaften liegen. In der Schule, im Studium, in Jobs hingegen werden Menschen noch allzu oft in Schubladen gedrängt, der Tagesplan und die Art und Weise seine Arbeit zu erledigen, werden streng vorgegeben.

Anders als noch unsere Elterngeneration sind wir in einer Zeit aufgewachsen, in der wir uns die Freiheit ohne Weiteres nehmen können, wie Reisefreiheit, berufliche Freiheit, Vermögensaufbau, die persönliche Verwirklichung und allem voran Meinungsfreiheit.

Wie kann sich jemand aus unserer Generation also Freiheit und Unabhängigkeit zum Ziel setzen, wo doch unsere Generation so viel Freiheiten genießt wie noch keine Generation zuvor? (Jedenfalls vor Ausbruch der Coronapandemie … ). 

Weil diese Freiheiten auch eine enorme Verantwortung mit sich bringen. Unabhängigkeit und Freiheit bedeuten die alleinige Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen.

 

Ziel

Diese Verantwortung, all die Freiheiten die wir haben, auch tatsächlich und sinnvoll zu nutzen, ist keineswegs immer leicht umzusetzen. Und zu oft ertappe ich mich dabei, wie ich Freiheit und Unabhängigkeit für mich beanspruchen will, aber die damit einhergehende Verantwortung noch immer fürchte. Denn es bedeutet Risiken einzugehen, Fehler zu begehen und zu Scheitern. Doch die Ziele – Unabhängigkeit und Freiheit, sind es wert, die Mühe auf sich zu nehmen.

 

S

… sich dauerhaft den eigenen Selbstwert bewahren

Warum?

Das eigene Selbstwertgefühl ist vom ersten Tag an im Leben bedroht von äußeren Einflüssen. Kindergarten, Schule, Familienmitglieder oder Weggefährten können es sehr positiv aber eben auch sehr negativ beeinflussen. Ein eigenes gesundes Selbstwertgefühl ist aber der Schlüssel zum Glück.

Wer hingegen kein gesundes Selbstwertgefühl hat, der kämpft mit sich und der Umwelt. Wie viele zwischenmenschliche Konflikte, Kriege, Auseinandersetzungen, Rechtsstreitigkeiten (!) wohl entstehen nur wegen innerer ungelöster und unreflektierter Konflikte bzw. Angriffen auf das Selbstwertgefühl von Menschen.

Ziel

Auch ich habe mir in meinem Leben meinen Selbstwert mal mehr, mal weniger bewahrt und mir dadurch Chancen verbaut und fantastische neue Möglichkeiten eröffnet. Deswegen ist es (leider) kein Ziel welches man irgendwann einmal erreicht und dann abhaken kann, sondern es ist ein Ziel, das man immer wieder erreicht, jeden Tag auf’s Neue oder eben auch nicht.

Aber nur wenn man dieses Ziel an so vielen Tagen wie möglich in seinem Leben erreicht, wird man am Ende auch überwiegend glückliche Tage in seinem Leben zählen dürfen.

I

… Interdependenz von Recht und Musik bewahren und weiter ausbauen

Warum?

Für das Jura-Studium hatte ich mich eigentlich entschieden, weil ich Politikjournalistin werden wollte, um umfassende Recherchen machen zu können und überzeugende Artikel zu schreiben. Im Laufe des Studiums hat mich aber schnell der Anwaltsberuf gepackt und nicht mehr losgelassen. Denn um einen Fall zu gewinnen, muss man (unter anderem) gut recherchieren und überzeugende Schriftsätze schreiben.
Als Rechtsanwältin bin ich verantwortlich für die Probleme anderer Menschen und Unternehmen. Ein Anwalt ist oftmals ein Problemsucher: Wo liegen die Risiken in einem Vertrag? Was könnte alles passieren, wovor ich meinen Mandanten schützen muss? Wie hoch ist das Risiko einen Prozess zu verlieren, wie hoch die Chance ihn zu gewinnen? Ein Anwalt denkt gewissermaßen immerzu in Worst-Case-Szenarien und versucht naturgemäß den sichersten Weg zu gehen. Ohne Frage ein sehr kreativer, aber auch ein herausfordernder Beruf. Doch das führt auf Dauer zu einem sehr einseitigen Blick auf das Leben und Probleme von Menschen und so verlieren Juristen (vielleicht) ihre Lust auf Risiko, auf Neues, auf etwas, das noch nicht durch ein Gesetz geregelt und ein Gericht entschieden worden ist. Sie verlieren womöglich ein Stück weit die Leichtigkeit, die Experimentierfreude, das Gefühl „es ist nicht alles so ernst, gefährlich und regulierbar“. Vielleicht stimmt das in dieser Allgemeinheit auch nicht, aber ich habe in meinen Berufsjahren als Anwältin bei mir beobachten müssen, wie einseitig mein Blick wurde. Und so geben mir meine künstlerischen Arbeiten einen anderen Blick auf die Welt. 

Ziel

Dieses Wechselspiel zwischen Fachlichkeit und Kreativität möchte ich mir in meinem gesamten Berufsleben bewahren und immer weiter dahin ausbauen, wohin mich meine Interessen und meine Leidenschaften treiben. Das bedeutet für mich konkret:

  • Mich als Rechtsanwältin Stück für Stück zu spezialisieren, fortzubilden und ohne den Blick für das „Große Ganze“ zu verlieren. 
  • Blog’s und Artikel zu schreiben, um Menschen die sich für das Recht interessieren einen leichteren Zugang zu verschaffen und vielleicht sogar zu inspirieren
  • Als Sängerin und Sprecherin zu arbeiten, für den anderen, leichten Blick auf die Welt. 
K

… Konzerte als Frau Rechtsanwältin

Warum?

Auf der Bühne zu stehen, Geschichten zu erzählen und zu singen ist ein einzigartiges Gefühl. Seit meiner frühen Jugend hatte ich immer wieder die Möglichkeit in verschiedenen Bandprojekten aufzutreten, Lieder zu schreiben und gemeinsam mit anderen Musik zu machen. Doch irgendwann im Alter von Mitte 20 gab es nichts mehr zu erzählen. Vertieft in das Jura-Studium und mit fokussiertem Blick auf berufliche Ziele verstummte ich, schrieb keine Lieder mehr und vergaß die Musik für eine ganze Weile. Dann machte ich mich als Rechtsanwältin selbstständig und die alleinige Verantwortung für Mandaten, für Fälle von besonderer Brisanz beschäftigen mich so sehr,  dass ich anfing darüber Lieder zu schreiben. Ich hatte plötzlich wieder etwas zu erzählen, etwas das nicht in einen anwaltlichen Schriftsatz oder in ein Mandantengespräch gehört, aber etwas, was meinen Beruf als Rechtsanwältin trotzdem maßgeblich ausmacht und wovon ich erzählen möchte. So fing es an mit – Frau Rechtsanwältin.  

Ziel

Deshalb ist es einer meiner fünf großen Ziele in meinem Leben so oft wie möglich Konzerte geben zu dürfen, Lieder zu schreiben, Musik zu machen und Geschichten zu erzählen. 

Wenn du oder jemand, den du kennst, mir dabei helfen kann, meine „Big Five“ zu erreichen, kontaktiere mich jederzeit!